Internationale Zusammenarbeit 

 

 Projekts in Ruanda

 

1.      Grundschule in Gisenyi

 

Inklusion von benachteiligten Familien (ehemals Batwa) mit anderen Bevölkerungsgruppen

 

Die Malaika-Schule ist eine Vorschule in Gisenyi, im Nord-Osten Ruandas. Sie nimmt Straßenkinder auf. Sie ist die einzige Schule, die sich für die Kinder der Batwa einsetzt.  Das Geld für ein Schulhaus fehlt. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass ein Schulgebäude gebaut wird.

 

Unser Ziel ist die Förderung der Kinder durch Bildung, Stärkung der ethnischen Minderheit, Integration in die Gesellschaft, Unterstützung der Menschenrechte, Auswege aus der Armut und (Zwangs-) Prostitution durch Bildung und Stärkung des Selbstbewusstseins und der Rechte.

 

Dazu werden wir Land erwerben und eine Grundschule für 250 Kinder bauen. Der Landkauf entspricht den Voraussetzungen der Regierung und es gibt Planungssicherheit für mehrere Jahrzehnte und bietet eine feste Struktur. Bei einer Anmietung von Gebäuden ist man der Willkür der Vermieter ausgeliefert und die Zukunft der Schule ist stets ungewiss. Die Schule ist inklusive des Vorschulbereichs für 250 Kinder geplant und natürlich für Kinder aus allen Bevölkerungsschichten offen, nicht nur für die Kinder der Batwa. 

Es gibt derzeit 215 Batwa-Schüler im Kindergartenalter bis 12 Jahren. Ziel ist diesen und anderen Kindern einen Grundschulabschluss zu ermöglichen. Wir glauben, dass dies der beste Weg ist, sie in die Gesellschaft zu integrieren. Von Beginn an lernen die Schüler das Miteinander und den gegenseitigen Respekt. Wir möchten Diskriminierungen überwinden,            die Lebensbedingungen durch Bildungsmaßnahmen verbessern und die stark benachteiligte Minderheit der Batwa fördern und gleichstellen.

 

Derzeit besucht nahezu kein Kind der Batwa eine Grundschule, 125 Kinder wurden in den vergangenen Jahren durch die bisherige Vorschule betreut. Der Zugang zur Grundschule und anderen Schulen bleibt ihnen verwehrt. 

 

Mit der Erweiterung auf eine Grundschule verfolgen wir gleich mehrere Ziele für  die nachhaltige Entwicklung. Durch die Unterstützung der Batwa in Form von Schulbildung und weitere unterstützenden Maßnahmen möchten wir ihre grundlegende Menschenrechte  schützen und ihnen helfen ihre Menschenwürde zurück zu erlangen. Wir unterstützen damit auch sozial benachteiligte und hilfsbedürftige Mädchen, die in der Gefahr schweben wegen ihrer schwierigen Umstände, mangelnder Bildung und Not in die (Zwangs-)Prostitution zu geraten . 

 

Unser Partner  in Ruanda ist die Organisation Youth in Action for Development (YADE) und die dazugehörige Ecole Malaika mit Sitz in Gisenyi, Ruanda.
YADE ist ein anerkannter Verein in Ruanda und arbeitet schon seit einigen Jahren an einem vielfältigen und umfassenden Maßnahmenpaket, um die Situation der
Batwa im Allgemeinen und denen der Kinder im Besonderen zu verbessern.

 

Andere Projekte in Kenia, Uganda, Kongo Demokratische Republik und Republik Kongo sind in Planung.

 

2.      Mädchenwohnheim-Projekt in Mubuga, Ruanda:

 

Der Bau und die Ausstattung einer Schülerunterkunft inklusive sanitäre Anlagen für 200 Mädchen in der Gemeinde Mubuga, Karongi District, ca. 20 km südlich von Kibuye gelegen.  

 

viele Mädchen laufen morgens bis zu zwei Stunden zur Schule, abends die gleiche  Strecke zurück. Sie. Viele von den Mädchen sind Waisen oder kommen aus ärmsten

 

Verhältnissen. Sie sind müde, hungrig und schutzlos. Oft führen die Lebensbedingungen  zu Schulabbrüchen und ungewollten Frühschwangerschaften.

 

Nach Abschluss des Baus werden die Mädchen bessere Lebensbedingungen,  regelmässige Mahlzeiten und einen kurzen, sicheren Schulweg und damit beste

 

Voraussetzungen für einen Schulabschluss haben. 

 

ZIEL DES PROJEKTES

 

·         tägliche Schulbesuche unter besseren Bedingungen 

 

·         Schulabbrüche verhindern 

 

·         kurze, sichere Wege zur Schule

 

·         regelmäßige Verpflegung

 

·         Unterstützung der Mädchen durch Bildung und Schaffung von Perspektiven 

 

·         Schutz vor Frühschwangerschaften, Vergewaltigungen und (Zwangs-)Prostitution 

 

·         Förderung des Selbstwertgefühls

 

Ein Schulabschluss hilft den Mädchen unabhängig und selbstbewusst zu werden.

 

Eine gute Bildung schafft Perspektiven für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben.

 

Bildung ist oft der einzige Weg, einem sonst vorgezeichneten Leben in Armut zu entkommen.

Kooperationspartner in Ruanda: 

Kirchengemeinde Mubuga
Mubuga/ Karongi Distrikt
Ruanda
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